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Du musst als Führungsperson nicht alles wissen – dafür gibt es Fragen.

  • Sven Partusch
  • vor 12 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Du musst als Führungsperson nicht alles wissen – dafür gibt es Fragen.


Früher dachte ich, als Führungsperson muss ich den Plan immer schon in der Tasche haben.

Ich wollte Sicherheit ausstrahlen, habe dabei aber oft das Wichtigste übersehen: 

Die Menschen direkt vor mir.


Dabei entstehen die besten Lösungen nicht in meinem Kopf, sondern im Dialog. 


Drei simple Fragen – die tief gehen – haben mir geholfen es komplett zu verändern:


1. «Welche deiner Stärken kannst du zu wenig einsetzen?»


✨ Es kann frustrierend sein, eine Sache richtig gut zu können, aber im Job nie danach gefragt zu werden. 

Wenn ich diese Frage stelle, kommen Talente zum Vorschein, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte. 

Wir arbeiten dann gemeinsam an Wegen, diese Stärken in den Alltag einzubauen. Das macht nicht nur die Arbeit besser, sondern sorgt für echte Begeisterung.


2. «Was können wir in unserem Team besser machen?»


🤝 Die echten Herausforderungen meistert ein Team «an der Front». Sie sehen, was mir verborgen bleibt.

Diese Frage ist eine Einladung, ehrlich zu sein. Oft sind es Kleinigkeiten in unseren Abläufen, die – wenn wir sie ändern – den Stress für alle massiv senken.


3. «Wobei wünscht du dir von mir mehr Unterstützung?»


🚀 Ich will kein Kontrolleur, sondern ein Wegbereiter sein.

Manchmal braucht es eine Entscheidung von mir, manchmal einfach nur jemanden, der eine Blockade löst.

Wenn ich also weiss, wo es klemmt, kann ich den Rücken der Mitarbeitenden freihalten, damit sie ihren Job so machen können, wie sie es wollen: nämlich exzellent.


Mein Learning daraus:

Führung ist kein Monolog. Wenn ich mich traue, diese Fragen offen zu stellen, begegnen wir uns auf Augenhöhe. Das schafft Vertrauen, das man mit keinem Organigramm der Welt erzwingen kann.

Fragen an mein Team

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