Führung und Kommunikation brauchen mehr Mut, als viele zuerst denken.
Führung und Kommunikation brauchen mehr Mut, als viele zuerst denken.
In meinen Trainings mit Teams und Führungspersonen erlebe ich regelmässig, dass Mut nicht im Moment stattfindet, sondern eine tägliche Entscheidung ist.
Das beginnt beim ersten Gespräch mit einem neuen Gegenüber, beim Austausch mit der Geschäftsleitung oder bei einer Präsentation vor einer Gruppe.
👉 Im Führungsalltag wird dieser Mut noch konkreter.
▪︎ Wenn ich Mitarbeitenden Vertrauen schenke und ihnen zutraue, dass sie ihren Weg finden.
▪︎ Wenn ich Dinge klar anspreche, auch wenn die Botschaft unbequem ist.
▪︎ Wenn ich Aufgaben abgebe, obwohl ich weiss, dass ich es selbst schneller erledigen könnte.
▪︎ Wenn ich Menschen befähige, Verantwortung zu übernehmen und ihnen den Raum gebe, daran zu wachsen.
Auch der Umgang mit Fehlern braucht Mut.
Eigene Fehler zu erkennen, ist anspruchsvoll. Sie anzusprechen und daran zu arbeiten, verlangt Überwindung.
Gleichzeitig braucht es Reife, Fehler im Team offen anzuschauen und daraus eine Lernchance zu machen.
🔍 Hier hilft Selbstkenntnis.
→ Warum reagiere ich im beruflichen Alltag angespannt, während ich privat beim gleichen Thema gelassener bleibe?
→ Warum fällt mir Vertrauen bei einer Person leicht und bei einer anderen schwerer?
→ Was löst ein bestimmtes Verhalten meines Gegenübers bei mir aus?
Für mich führen solche Fragen direkt zur Menschenkompetenz.
Wer sich selbst besser versteht, kommuniziert klarer.
Wer andere besser einschätzen kann, führt bewusster.
Meine Erfahrung daraus ist:
Mut beginnt dort, wo ich bereit bin, mein eigenes Verhalten anzuschauen und daraus zu lernen.
Ich wünsche allen einen mutigen Start ins Wochenende. 🍀🚀

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