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Führungsfehler Nr. 4: Falsche Erwartungen

  • Sven Partusch
  • 13. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Es war doch alles klar. Warum macht das Team es dann komplett anders? 🤯



Meine Erwartungen sind doch völlig selbsterklärend. Mit diesem Missverständnis habe ich früher regelmässig für Frust gesorgt.


🤦‍♂️ Führungsfehler Nr. 4: Ich habe viel zu oft vorausgesetzt, dass mein Team meine Gedanken lesen kann oder zumindest genauso denkt wie ich.


In meinem Kopf waren die Schritte zum Ziel absolut logisch. Doch ich habe vergessen, dass meine Mitarbeitenden nicht in meinem Kopf sitzen und unausgesprochene Erwartungen waren der direkte Weg zu Enttäuschungen.


Im Alltag delegierte ich Aufgaben nur kurz zwischen Tür und Angel und hatte dabei ein klares Bild vom Endergebnis vor Augen. Genau das habe ich aber nie konkret ausgesprochen, weil es für mich eben logisch erschien.


Wenn das Resultat dann nicht meinen Vorstellungen entsprach, war ich frustriert und das Team demotiviert. Der Fehler lag also ganz allein bei mir.


Wer nicht glasklar kommuniziert, was er erwartet, darf sich über falsche Ergebnisse nicht wundern.


💡 Mir ist heute bewusst, dass Klarheit in der Führung eine Bringschuld der Führungsperson ist. Erwartungen müssen dabei unmissverständlich formuliert werden. Im Zweifelsfall lasse ich das Ziel kurz in eigenen Worten vom Gegenüber wiederholen, denn schwammige Arbeitsaufträge bringen niemanden weiter.

Erst wenn alle die gleiche Definition von Erfolg haben, kann das Team auch eigenverantwortlich das gewünschte Resultat abliefern.


Wie stellst du sicher, dass deine Erwartungen im Team wirklich richtig ankommen?

Führungsfehler Nr. 4: Falsche Erwartungen

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