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Führungsfehler Nr. 7: Kontrolle statt Vertrauen

Sven Partusch
3. Aug.
1 Min. Lesezeit

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Darf man das heute noch sagen? 🤔



Mit diesem Widerspruch habe ich mir früher oft selbst im Weg gestanden und meinem Team unbewusst Steine in den Weg gelegt.


🤦‍♂️ Führungsfehler Nr. 7: Vertrauen gab es bei mir nur an der kurzen Leine. Ich gab meinen Mitarbeitenden Freiraum, habe mir aber oft doch wieder eine Rückversicherung eingebaut, falls mal etwas schiefläuft.

Das war kein Vertrauen, das war getarnte Kontrolle.


In der Praxis sah das so aus, dass ich wichtige Aufgaben zwar delegiert habe, am Ende aber bei jeder E-Mail in Kopie gesetzt werden wollte oder fertige Konzepte noch einmal komplett im Alleingang umgeschrieben habe.


Das Ergebnis war eine Katastrophe. Mein Team verlor jegliche Eigeninitiative, traf keine selbstständigen Entscheidungen mehr und wartete nur noch passiv auf meine Freigabe.


Wer kontrolliert, erzieht sich unselbstständige Mitarbeitende.

Vertrauen mit Sicherheitsnetz signalisiert dem Gegenüber, dass man ihm die Aufgabe nicht wirklich zutraut.


💡 Ich weiss heute, dass Vertrauen ein bedingungsloser Vorschuss ist. Für den Arbeitsalltag bedeutet das, Aufgaben samt Kompetenz und Verantwortung abzugeben und die Fäden auch wirklich loszulassen.

Führungspersonen müssen es aushalten, wenn Fehler passieren oder Aufgaben anders gelöst werden, als man es selbst getan hätte.

Erst durch diesen Freiraum entsteht die Eigenverantwortung, die ein Team vorwärtsbringt.


Kontrollierst du noch oder vertraust du schon? Wie voll ist deine Cc-Zeile aktuell noch?

Führungsfehler Nr. 7: Kontrolle statt Vertrauen

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