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Führungsfehler Nr. 9: Persönlich nehmen

Sven Partusch
17. Aug.
1 Min. Lesezeit

Kritik sehr gerne, doch nur nicht in meine Richtung. 😡



Wenn mir mein Team oder Kunden eine Rückmeldung gaben, schaltete ich oft auf Verteidigung.


🤦‍♂️ Führungsfehler Nr. 9: Viel zu oft habe ich Kritik, gerade in meiner Anfangszeit, persönlich genommen, statt sie als Chance zur Weiterentwicklung zu sehen. Ich dachte, meist unbewusst, ich müsste fehlerfrei sein. Ein riesiger Trugschluss, der mich blockiert und mein Umfeld verunsichert hat.


Im Alltag führte das dazu, dass meine Mitarbeitenden berechtigte Probleme lieber verschwiegen haben, um meinen Rechtfertigungen aus dem Weg zu gehen. Erst als ich gelernt habe, mein Ego zurückzustellen, konnte ich den echten Wert von konstruktiven Rückmeldungen erkennen. Zugegeben hat das eine Weile gedauert.


Ich habe angefangen, mein Verhalten, meinen Umgang und meine Kommunikation radikal zu reflektieren und anzupassen.


Wer Kritik sofort abblockt, verbaut sich den eigenen Fortschritt und verliert das Vertrauen seines Teams und im schlimmsten Fall droht sogar der Gesichtsverlust.


💡 Inzwischen ist mir klar, dass konstruktive Kritik das wertvollste Werkzeug für Wachstum ist. Heute lebe ich das aktiv vor, indem ich nach Feedback frage, um daran zu wachsen. Ich habe gelernt, dass Weiterentwicklung genau da beginnt, wo die Verteidigung aufhört und der Wille zur Verbesserung besteht.


Wie gehst du mit kritischem Feedback deines Teams um?

Führungsfehler Nr. 9: Persönlich nehmen

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