Strategie oder Zufall? Was uns «Das verrückte Labyrinth» über Führung lehrt
- Sven Partusch
- 9. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
🧩 Strategie oder Zufall?
Was uns «Das verrückte Labyrinth» über Führung lehrt
Am Wochenende wurde mir beim gemeinsamen Spielenachmittag mit Freunden einmal mehr klar: Ein Brettspielklassiker aus meiner Kindheit erklärt unseren Arbeitsalltag oft treffender als jedes dicke Management-Handbuch.
Während ich versuchte, meiner Spielfigur den Weg zum Ziel zu ebnen, fielen mir drei Parallelen auf, die uns alle betreffen – egal ob du ein Team führst oder dich persönlich weiterentwickeln willst:
1. Als Führungsperson bist du der «Wegbereiter» für dein Team
Du versuchst, Hindernisse wegzuräumen, damit deine Mitarbeitenden ihre Ziele erreichen können.
Doch kaum steht die Route, schiebt jemand von aussen – die Konkurrenz, das Marktumfeld oder neue Rahmenbedingungen – eine Karte rein.
Zack, Sackgasse. Pläne, die eben noch perfekt schienen, sind plötzlich hinfällig.
Erfolg hat hier, wer nicht verzweifelt, sondern neue Möglichkeiten im Ganzen sieht.
2. Deine Strategien haben ein Verfallsdatum
Im Alltags-Labyrinth kann eine brillante Strategie in Sekunden verpuffen, weil die Konkurrenz oder der Markt das Umfeld verändert hat.
Wahre Veränderungsfähigkeit bedeutet hier: Nicht der Sackgasse nachzutrauern, sondern die neue Konstellation sofort als Chance zu begreifen.
Manchmal ist eben ein vermeintlicher Umweg die einzige Chance, um seinem Ziel näher zu kommen.
3. Wachstum braucht Spielraum und Spass
Egal wie komplex die «Verschiebungen» im Business-Alltag sind: Sobald du mit Freude und einer Prise Spielgeist an die Sache herangehst, meisterst du das Labyrinth deutlich entspannter.
Wer völlig verrückte Wendungen im Job auch mal mit Humor nimmt, bleibt handlungsfähig und motiviert sein Umfeld.
Wachstum entsteht dort, wo man Fehler als neuen Pfad begreift.
👉 Mein Fazit: Führung ist kein Sprint auf gerader Strecke, sondern das Erkennen und Meistern eines sich ständig verändernden Spielfelds mit vielen Variablen, die wir nicht alle beeinflussen können.
Fokussiere dich also auf das, was du beeinflussen kannst und schaue positiv nach vorne.

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